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KI-Assistenten für Hochschulen: HFD und KI-Campus starten das Bot-Camp

by JohannaThietje
2. März 2026
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Home KI
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KI-Assistenten für Hochschulen: HFD und KI-Campus starten das Bot-Camp

JohannaThietje
Mo., 02.03.2026 – 09:08

Wie lassen sich KI-Assistenten sinnvoll, zuverlässig und rechtssicher im Hochschulkontext nutzen? Beim Bot-Camp von Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und KI-Campus setzen sich Lehrende, Hochschulmitarbeitende und Expert:innen mit dieser Frage auseinander – kollaborativ, praxisorientiert und mit Blick auf konkrete Anwendungsideen im Hochschulalltag.

 

Warum „wissensbasierte“ KI-Assistenten?

Wissensbasierte KI-Assistenten versprechen mehr als generische Textantworten: Sie greifen gezielt auf definierte Dokumente, Leitfäden, Satzungen oder Lehrmaterialien zu und generieren Antworten auf Grundlage dieser geprüften Inhalte. Gerade im Hochschulkontext ist das entscheidend. Ob Studienberatung, Prüfungsverwaltung, IT-Support oder Lehrveranstaltungen – viele Anwendungsfälle erfordern verlässliche, kontextgebundene Informationen statt allgemeiner Wahrscheinlichkeitsantworten. Doch wie lassen sich solche Systeme sinnvoll aufsetzen? Welche technischen, organisatorischen und rechtlichen Fragen sind zu klären? Und wie können Hochschulen sicherstellen, dass ein KI-Assistent tatsächlich Mehrwert schafft?

Hier setzt das Bot-Camp – Wissensbasierte KI-Assistenten an Hochschulen einsetzen als gemeinsame Initiative des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) und des KI-Campus an. Das Format verbindet interaktive Online-Veranstaltungen mit einer individuellen Experimentierphase. Es bietet strategische Einordnung, praktische Erprobung und kollegialen Austausch – mit dem Ziel, eigene Anwendungsideen in funktionierende Prototypen zu überführen.
 

Warum wissensbasierte Systeme für Hochschulen jetzt besonders relevant sind

Während generative KI-Modelle wie ChatGPT selbstständig Texte erzeugen, eröffnet die Kombination mit eigener Wissensbasis neue Möglichkeiten: Die KI kann auf faktenbasierte, kontextspezifische Informationen zugreifen und so Antworten generieren, die konkreter, zuverlässiger und anwendungsorientierter sind. Das ist gerade im Hochschulbereich zentral – ob in der Studienberatung, bei Lehrinhalten oder in administrativen Abläufen.

Hochschulen arbeiten mit komplexen, dynamischen Informationsstrukturen: Prüfungsordnungen ändern sich, Modulhandbücher werden aktualisiert, Beratungsangebote differenzieren sich aus. Klassische Chatbots stoßen hier schnell an Grenzen, wenn sie nicht gezielt mit institutionellem Wissen verbunden sind.

Wissensbasierte KI-Assistenten setzen genau an diesem Punkt an. Technisch basieren sie häufig auf sogenannten Retrieval-Ansätzen: Relevante Dokumente werden aus einer definierten Wissensbasis abgerufen und in die Antwortgenerierung eingebunden. Dadurch entstehen Antworten, die auf hochschulspezifischen Quellen beruhen, transparenter nachvollziehbar sind, leichter aktualisiert werden können und sich klar auf institutionell geprüfte Inhalte beziehen.

Für Hochschulen eröffnet das neue Perspektiven: Ein KI-Assistent könnte beispielsweise Studieninteressierte durch Bewerbungsprozesse führen, Lehrende bei der Ausarbeitung kompetenzorientierter Lernziele unterstützen oder Verwaltungsprozesse verständlich erklären – stets auf Basis der jeweils gültigen Dokumente.
 

Wie ist das Bot-Camp aufgebaut?

Das Bot-Camp bietet Interessierten und Expert:innen aus Hochschulen einen (digitalen) Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsames Lernen rund um den Aufbau wissensbasierter KI-Assistenten. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke, die kollaborative Entwicklung eigener Ansätze und die lösungsorientierte Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Herausforderungen.

Das Format gliedert sich in drei Phasen:

Phase 1: Praxisimpulse und gemeinsame Standortbestimmung
Im ersten Online-Meeting am 20. März 2026 erhalten die Teilnehmenden Einblicke in bestehende Anwendungsfälle und technische Grundlagen wissensbasierter KI-Assistenten. Dabei geht es unter anderem um:
•    Systemarchitekturen und Datenquellen,
•    Datenschutz und rechtliche Rahmenbedingungen,
•    Qualitätskontrolle und Governance,
•    Rollen- und Verantwortlichkeitsmodelle.

Entlang vorab ermittelter Interessen und Bedarfe tauschen sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu diesen zentralen Themen und individuellen Fragestellungen aus. In Vorbereitung auf Phase 2 erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in eine von der RWTH Aachen für das Bot-Camp eingerichteten Experimentierumgebung, über die voll funktionsfähige wissensbasierte KI-Assistenten erstellt werden können. Die Umgebung steht allen Teilnehmenden für die Dauer des Bot-Camps zur Verfügung. Ermöglicht wird das Angebot durch die Unterstützung von KI:connect.nrw und dem KI-Servicezentrum West AI.

Außerdem wird allen Teilnehmenden in Kooperation mit der HAWK Hildesheim / Holzminden / Göttingen und mit Unterstützung der Universität Gießen ein Zugang zur Chatumgebung „HAWKI 2“ zur Verfügung gestellt.

Der Start ins Bot-Camp wird von vier Praxisimpulsen begleitet: Malte Persike (RWTH Aachen), Andreas Sexauer (Karlsruher Institut für Technologie), Vincent Timm (HAWK Hildesheim / Holzminden / Göttingen) und Louis Dunkel (Goethe-Universität Frankfurt) werden in ihren Beiträgen anwendungsorientiert und basierend auf konkreten Anwendungsszenarien in die Arbeit mit wissensbasierten KI-Chatbots einführen.

Phase 2: Experimentieren und Entwickeln
Nach dem ersten Termin folgt eine mehrwöchige Phase der selbstgesteuerten, individuellen Auseinandersetzung mit den eigenen Vorhaben: Unterstützt durch strukturierte Canvas-Vorlagen entwickeln die Teilnehmenden erste eigene Anwendungsszenarien. Dabei werden nicht nur technische Fragen behandelt, sondern auch strategische: Welches Problem soll gelöst werden? Wer ist die Zielgruppe? Welche Daten dürfen genutzt werden?

Im Zentrum von Phase 2 steht das freie Experimentieren mit der bereitgestellten (oder eigenen) Entwicklungsumgebung. Hier können die Teilnehmenden:
•    eigene Wissensbestände einbinden,
•    Prompts systematisch testen,
•    erste Prototypen entwickeln.

Phase 3: Peer-to-Peer Werkstatt – Feedback und Weiterentwicklung
In einer abschließenden Peer-to-Peer-Werkstatt am 17. April 2026 stellen die Teilnehmenden ihre erarbeiteten Ansätze Prototypen vor. In Kleingruppen werden gemeinsam Herausforderungen reflektiert, technische und organisatorische Fragen diskutiert und Skalierungsmöglichkeiten ausgelotet.

Der Fokus liegt auf gegenseitigem Lernen und kollegialer Unterstützung: Welche Lösungswege funktionieren? Wo entstehen Hürden? Welche Strukturen braucht es für einen nachhaltigen Betrieb?
 

Von der Idee zur nachhaltigen Implementierung

Wissensbasierte KI-Assistenten entfalten ihr Potenzial nur dann, wenn sie strategisch eingebettet werden: Wer pflegt die Wissensbasis? Wie werden Inhalte aktualisiert? Wie wird Qualität gesichert? Und wie kommuniziert man transparent gegenüber Nutzer:innen?

Das Bot-Camp schafft Raum, genau diese Fragen frühzeitig mitzudenken. Damit geht es nicht nur um technische Machbarkeit, sondern um tragfähige Strukturen für den Hochschulalltag.
 

Kompetenzaufbau im Fokus

Das Bot-Camp zielt nicht nur auf die Entwicklung einzelner Prototypen, sondern auf den systematischen Kompetenzaufbau in Hochschulen. Teilnehmende gewinnen einen Einstieg in das Verständnis wissensbasierter KI-Architekturen. Sie können im Ergebnis die Chancen und Grenzen solcher Systeme besser einordnen und souveräner mit rechtlichen und organisatorischen Fragen umgehen. Sie entwickeln Ideen für übertragbare Konzepte, die sie für den eigenen Arbeitskontext nutzen können.

Darüber hinaus entsteht ein Netzwerk von interessierten Personen, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten – ein wichtiger Faktor, da viele Herausforderungen institutionsübergreifend vergleichbar sind.
 

Für wen eignet sich das Bot-Camp?

Das Format richtet sich an Hochschulangehörige, die KI-Assistenten strategisch und praxisnah einsetzen möchten, darunter:
•    Mitarbeitende in IT-, Support- oder E-Learning-Einrichtungen,
•    Personen aus Studienberatung und Verwaltung,
•    Lehrende mit Interesse an KI-gestützten Lehr- und Lernformaten,
•    Projektverantwortliche im Bereich digitale Transformation.

Technische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Entscheidend ist die Bereitschaft, ein konkretes Anwendungsszenario zu entwickeln und sich aktiv einzubringen.
 

Anmeldung

Wissensbasierte KI-Assistenten bieten Hochschulen die Möglichkeit, verlässliche, kontextgebundene und skalierbare Unterstützungsangebote zu entwickeln. Das Bot-Camp von Hochschulforum Digitalisierung und KI-Campus verbindet strategische Reflexion mit praktischer Erprobung – und begleitet Hochschulen dabei, eigene Lösungen von der Idee bis zum Prototyp zu bringen.

Wer KI nicht nur nutzen, sondern institutionell gestalten möchte, findet im Bot-Camp einen passenden Experimentier- und Entwicklungsraum. Die Anmeldung ist noch bis zum 9. März 2026 möglich.

Stefan Göllner

Innovation Manager
Stifterverband
Stefan Göllner ist Innovation Manager für den KI-Campus beim Stiferverband. Er entwickelt Vernetzungs- und Kommunikationsformate und engagiert sich für den Community Aufbau in den zentralen Themenfeldern des Projekts.

Malte Miram

Programmmanager Qualifizierung
Hochschulforum Digitalisierung
Malte Miram ist Programmmanager beim Stifterverband in Berlin. Im Hochschulforum Digitalisierung (HFD) entwickelt und koordiniert er Qualifizierungsangebote für Lehrende, Mitarbeitende in Unterstützungsstrukturen von Lehre und Infrastruktur sowie Wissenschaftsmanager:innen. Aktuell steht bei diesen Angeboten der Umgang mit KI im Fokus.

Antonia Dittmann

Programmmanagerin
Hochschulforum Digitalisierung

Antonia Dittmann ist Programmmanagerin beim Stifterverband. Im Hochschulforum Digitalisierung entwickelt und koordiniert sie Qualifizierungsangebote für Lehrende und Mitarbeiter:innen von lehrunterstützenden Einrichtungen. Sie studierte Medienwissenschaft und Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Medienbildung und Lebenslanges Lernen in Potsdam, Madrid und Mainz.

JohannaThietje

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