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Mark Carneys Rede: Eine psychologische Analyse von Veränderung und Macht

by Svenja Hofert
25. Januar 2026
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Warum wirken manche Reden wie ein Störgeräusch, andere dagegen wie ein Wendepunkt? Mark Carneys Rede gehört zur zweiten Kategorie. Sie polarisiert kaum und entfaltet dennoch emotionale Wirkung. Genau darin liegt ihre Besonderheit. Eine psychologische Analyse von Veränderung und Macht.

Carney tritt nicht als klassisches Alphatier auf. Er ist kein Lautsprecher, kein Provokateur, kein politischer Entertainer. Und doch füllt er eine Leerstelle. Während sich große Teile der politischen Öffentlichkeit an Donald Trump abarbeiten, entsteht ein Vakuum. Wer gibt Orientierung, ohne zu eskalieren?

Rangdynamik: Veränderung des Bezugsrahmens

Hier zeigt sich eine Rangdynamik. Alte Dominanzmuster verlieren an Bindungskraft, neue entstehen nicht durch Angriff, sondern durch Verschiebung. Carney konkurriert nicht frontal. Er verändert den Bezugsrahmen. Hier ein Beitrag über solche Machtdynamiken. Bei YouTube findet sich dazu ein Video.

Kurzfristiger Erfolg ist nicht nachhaltig

Ein zentraler Moment der Rede ist die Bezugnahme auf Thukydides. Der Satz, dass die Starken tun, was sie können, und die Schwachen erdulden, was sie müssen, verweist auf eine Welt, in der Macht sich von Moral gelöst hat. Der historische Kontext des Melierdialogs macht deutlich, wohin eine strikt instrumentelle Logik führt. Kurzfristig ist sie erfolgreich, langfristig zerstört sie die Ordnung, die sie trägt.

Bemerkenswert ist, wie Carney diesen Gedanken einbettet. Er vereinfacht, ohne zu banalisieren. Er spricht eine Polarität aus, von der viele spüren, dass sie zu kurz greift. Gerade dadurch entsteht Anschluss. Es wird weniger gesagt, als möglich wäre, aber genug, um verstanden zu werden.

Kollektive Geschichte einen

Besonders wirksam ist der Rückgriff auf Václav Havel. Die Geschichte des Gemüsehändlers, der ein Schild aufhängt, an das niemand glaubt, verschiebt den Fokus. Weg von Schuldzuweisungen, hin zu Beteiligung. Systeme bestehen nicht nur durch Gewalt, sondern durch alltägliches Mitmachen. Diese Perspektive moralisiert nicht, sie macht Verstrickung sichtbar.

Widersprüche sichtbar machen

Carney spricht zudem offen aus, dass die regelbasierte internationale Ordnung immer schon widersprüchlich war. Regeln galten asymmetrisch, Recht wurde selektiv angewandt. Solche Sätze sind heikel, weil sie das Gewohnte destabilisieren. Das Verschweigen dieser Widersprüche hatte eine Funktion. Ihr Aussprechen setzt Bewegung frei.

Grundannahmen bringen in Bewegung

Besonders relevant ist der Blick auf tiefe Grundannahmen. Für Kanada ist es die angenommene Unausweichlichkeit der Bindung an die USA. Für andere Länder sind es andere Selbstbilder. Exportnation. Industriestandort. Sozialstaat. Diese Annahmen wirken unter der Oberfläche und blockieren Veränderung, solange sie unangetastet bleiben.

Wertebasierter Realismus: Gegensätze werden in Neues überführt

Wenn Carney sich auf den Begriff des wertebasierten Realismus bezieht, wird ein weiteres Moment sichtbar. Prinzipientreue und Pragmatismus werden nicht gegeneinander ausgespielt, sondern zusammengedacht. Das ist kein Kompromiss aus Schwäche, sondern eine integrative Bewegung. Gegensätze werden nicht aufgelöst, sondern in etwas Neues überführt.

Stärke entsteht ihm “für etwas” sein

Am Ende setzt Carney einen Gegenakzent zur verbreiteten Fixierung auf Niedergang und Ohnmacht. Er verweist auf vorhandene Stärke. Ohne erlebte Ressourcen gibt es keine Bereitschaft zur Veränderung. Stärke entsteht hier nicht gegen andere, sondern für etwas. Nicht durch Dominanz, sondern durch Orientierung.

Der ausführlichere Originaltext ist zuerst bei substark erschienen und dort vollständig nachzulesen.

Der Beitrag Mark Carneys Rede: Eine psychologische Analyse von Veränderung und Macht erschien zuerst auf Svenja Hofert.

Svenja Hofert

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