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Generalist oder Experte? 7 Fragen, die Sie sich stellen sollten – wenn Sie auch in Zukunft erfolgreich sein wollen

by Svenja Hofert
8. Februar 2026
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Home New Work
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Unsere Arbeitswelt hält hartnäckig an einem Ideal fest, das aus den stabileren Hoch-Zeiten des Industriezeitalters stammt: dem Experten. Tiefe Spezialisierung gilt als Qualitätsmerkmal, Karriereversprechen und Sicherheitsanker zugleich. Etwa 60–80 % der großen Unternehmen besitzen formale Fachkarrieren als Alternative zur Führungslaufbahn. Eine dritte Laufbahn (Projekt‑, Consulting- oder Innovationslaufbahn wie bei Google oder 3M) existiert bei etwa 25–40 % der großen Unternehmen.

Viele der Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind, lassen sich mit diesem Ideal immer schlechter bearbeiten. Die folgenden Fragen helfen, die eigene Position und Zukunftstauglichkeit zu überprüfen.

1. Arbeiten Sie als Generalist an Problemen – oder als Experte an Ihrem Fachgebiet?

Experten neigen dazu, Probleme durch die Brille ihres Fachs zu betrachten. Was außerhalb dieser Perspektive liegt, erscheint schnell als nebensächlich oder „nicht zuständig“. Soziale Skills sind meist schlechter entwickelt, allein aufgrund des Aufmerksamkeitsfokus auf das Fach. Das gilt natürlich nicht immer, aber ist eine Tendenz.

Generalisten orientieren sich stärker am Problem selbst. Sie fragen weniger, welches Werkzeug sie einsetzen können, sondern welches Verständnis fehlt. Auch das soll kein “Holzschnitzdenken” sein. Natürlich brauchen auch Generalisten eine Basis, z.B. eine vielseitige Ausbildung. Klar ist: Problemlösung steht in einer Welt der “Wickel Problems” im Vordergrund.

Ich frage Sie: Wenn Sie ehrlich sind — dient Ihr Wissen dem Problem – oder dient das Problem Ihrem Wissen?

2. Verändert sich Ihr Problem, während Sie es lösen?

In vielen klassischen Expertenkontexten sind Probleme zwar kompliziert, aber planbar. Ziele sind klar definiert und Lösungen überprüfbar. Genau dort entfaltet Spezialisierung ihre Stärke.

In komplexen Systemen verändern sich Probleme jedoch durch jede Intervention. Lösungen erzeugen Nebenwirkungen, neue Dynamiken und neue Fragen.

Wenn sich das Problem ständig verschiebt, während Sie noch an ihm arbeiten, dann ist Tiefe allein kein Vorteil – sondern oft sogar ein Risiko.

Ich frage Sie: haben Sie es mit einem Problem zu tun, dass den Blick durch verschiedene Brillen braucht?

3. Wie reagieren Sie, wenn Ihre Erklärung nicht mehr trägt?

Experten investieren Jahre in Modelle, Methoden und Denkweisen. Entsprechend hoch ist die innere Hürde, ein Deutungsmodell loszulassen. Denn je näher das Fach, desto verschmolzener kann es mit der Identität sein. Das ist alles kein Muss, sondern teils auch abhängig von der entwicklungspsychologischen Reife. Siehe hierzu die Themenseite “entwicklungsorientiertes Coaching”.

Generalisten sind oft geübter darin, Hypothesen zu verändern oder aufzugeben. Jedenfalls gilt das dann, wenn sie ihr Generalistentum durch eine weite Kenntnisbreite speisen. Sie identifizieren sich weniger mit einer Erklärung als mit dem Prozess des Verstehens.

Beobachten Sie sich: Verteidigen Sie Ihre Sichtweise – oder passen Sie sie an, wenn sich die Lage verändert?

4. Wie viele Perspektiven halten Sie gleichzeitig aus?

Komplexe Probleme lassen sich nicht aus einer Disziplin heraus verstehen. Sie berühren ökonomische, psychologische, technologische, soziale und oft auch ethische Dimensionen gleichzeitig.

Experten sind darin geschult, Komplexität zu reduzieren. Generalisten sind darin geübt, sie auszuhalten und miteinander in Beziehung zu setzen.

Ich frage Sie: Wenn mehrere widersprüchliche Sichtweisen gleichzeitig plausibel erscheinen, empfinden Sie das als Störung – oder als notwendige Realität?

5. Wie stark hängt Ihre berufliche Identität an Ihrem Fachgebiet?

Je enger berufliche Identität an ein Themenfeld gekoppelt ist, desto schwerer fällt es, dieses infrage zu stellen. Kritik wird dann schnell zur persönlichen Bedrohung.

Generalisten sind weniger geschützt durch fachliche Autorität, aber beweglicher im Denken. Sie verlieren weniger, wenn sich Themen verschieben oder an Bedeutung verlieren.

Ich frage Sie: Was würde sich in Ihrem beruflichen Selbstverständnis verändern, wenn Ihr zentrales Fachgebiet morgen an Relevanz verliert?

6. Was passiert, wenn Ihr bevorzugtes Werkzeug nicht passt?

Wer sehr gut mit einem Werkzeug umgehen kann, neigt dazu, es überall einzusetzen. Das erhöht Effizienz – und Blindheit zugleich.

Generalisten verfügen über weniger Perfektion in einzelnen Methoden, aber über mehr Auswahl. Sie erkennen schneller, wann ein Ansatz ungeeignet ist.

Ich frage Sie: Erkennen Sie ungeeignete Werkzeuge – oder versuchen Sie, Probleme trotzdem in bekannte Lösungsformen zu pressen?

7. Wie gut können Sie sich an strukturelle Veränderungen anpassen?

Viele Systeme, Organisationen und Märkte verändern sich heute schneller, als Fachwissen aktualisiert werden kann. Spezialisierung bleibt wichtig, verliert aber schneller an Haltbarkeit.

Generalisten verfügen häufiger über die Fähigkeit, Wissen neu zu kombinieren, Rollen zu wechseln und sich in unbekannte Themen einzuarbeiten. Diese Beweglichkeit wird in dynamischen Umwelten zunehmend entscheidend.

Die Frage ist daher weniger, welche Rolle Sie bevorzugen, sondern wie anschlussfähig Ihr Denken an Veränderung ist.

Ich frage Sie: Wie würde ein vollkommen fachfremder Mensch die Anschlussfähigkeit Ihres Denkens einschätzen?

Keine Sorge…

Expertise bleibt unverzichtbar. Doch sie entsteht in einer Welt, die sich zunehmend durch Vernetzung, Unsicherheit und Wechselwirkungen auszeichnet. Es ist besser, wenn Expertise später entsteht. In diesem Sinn berate ich bereits seit dem Jahr 2000, lange bevor es so zahlreiche Untersuchungen zum Thema gab. Leider sprechen Karrierefakten oft immer noch dagegen, etwa Einstiegsgehälter, die Spezialisierung belohnen. Es gilt aber auch: Der eventuelle Karrierenachteil kann sich später drehen.

Generalisten sind deshalb kein Kompromiss zwischen Können und Beliebigkeit. Sie sind Ausdruck einer Kompetenz, die darauf reagiert, dass Probleme heute selten innerhalb disziplinärer Grenzen entstehen – und sich dort noch seltener lösen lassen.

Der folgende Fragebogen hilft Ihnen bei der Selbsteinschätzung, vor allem auch vor Karrierentscheidungen.

Fragebogen_ExperteGeneralist

Meinen Essay zum Thema finden Sie hier unter “Die Expertenfalle”.

Der Beitrag Generalist oder Experte? 7 Fragen, die Sie sich stellen sollten – wenn Sie auch in Zukunft erfolgreich sein wollen erschien zuerst auf Svenja Hofert.

Svenja Hofert

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